Die UPair One ist mit einer 4K Kamera und Gimbal ausgestattet und soll ein Konkurrenzprodukt zur DJI Phantom 3 darstellen. Dafür spricht auch das Aussehen und der technische Umfang.
Datenblatt:
  • Spannweite: 49 x 36 x 25 cm
  • Gewicht: 3,8 Kg
  • Flugzeit: 380 mAh
  • Akku: 5400 mAh
  • Ladezeit: ca. 90 Minuten
  • Arbeitsfrequenz: 5,8 GHz
  • Reichweite: 1000 Meter
  • Kamera: 4K

Akkuleistung
Eine Akkuladung hält bis zu 18 Minuten Flugzeit lang. Das ist für diese Preisklasse schon sehr gut. Der 3S-LiPo-Akku hat eine Kapazität von 5400 mAh, die innerhalb von 90 Minuten geladen sind. Anders als bei den meisten anderen Quadrocoptern wird die Fernsteuerung mit einem mitgelieferten, wiederaufladbaren Akku mit 1500 mAh versorgt.

Flugeigenschaften
die Drohne kommt mit einer Return-to-home Funktion, die durch einen niedrigen Akkustand oder durch Tastendruck ausgelöst wird. Dadurch fliegt sie vollautomatisch zum Startpunkt zurück. Diesen ermittelt der Quadcopter durch das GPS-Modul, mit einer Genauigkeit von ca. 1 Meter. Die Kalibrierung erfolgt im Flug komplett automatisch über das doppelte Kompass-System, bestehend aus GPS und BEIDOU. Dieses ermöglicht auch ein Stehenbleiben in der Luft, in dem Flughöhe und -position beibehalten werden. Somit ist die Drohne auch für Anfänger geeignet, da die Bedienung erleichtert wird. Man kann auch Wegpunkte setzen, die die Drohne eigenständig abfliegt und man sich währenddessen um die Kamera kümmern kann. Durch die Größe hat sie eine große Angriffsfläche für den Wind, was das 9-Achsen Gyro wieder ausgleicht. Somit liegt der Quadrocopter sicher und stabil in der Luft und man merkt den Luftwiderstand so gut wie gar nicht. Noch eine nützliche Funktion für Fluganfänger ist der Headless-Modus, wobei sich die Flugrichtung an der Blickrichtung des Piloten orientiert, egal wohin die Front zeigt.

Fernsteuerung
Die Fernbedienung besitzt einen 7 Zoll LCD Monitor, der fest verbaut ist und es somit auch möglich ist, FPV-Flüge zu fliegen. Dabei wird das Gefühl vermittelt, dass man selbst im Cockpit sitzt und den Quadrocopter steuert. Das Bild wird mit 5,8 GHz bis zu 600 Meter weit übertragen. Wenn man eine bessere Qualität möchte, gibt es alternativ die Fernbedienung auch ohne Display. Man befestigt dann stattdessen ein Smartphone, worauf man mit der UPair-App das Kamerabild sehen kann. Die Fernbedienung hat eine Kontrollfrequenz von 2,4 GHz, somit kommen sich beide Frequenzen nicht in die Quere. Der Quadcopter kann sich bis zu 1000 Meter von der Fernbedienung entfernen.

Kamera
Es ist eine 16 MP Panasonic CMOS-Weitwinkel-Kamera verbaut, die in 4K aufnehmen kann. In 4K sind 25 fps möglich, in 720p sogar 120 fps, was flüssige Zeitlupenaufnahmen ermöglicht. Stabilisiert wird die Kamera über ein 2-Achsen Gimbal, was Erschütterungen, Wind- und Flugbewegungen ausgleicht. Das Gimbal kann über ein Rädchen an der Fernbedienung vertikal verstellt werden. Die Fotos werden als JPG, die Videos als MP4 oder MOV abgespeichert. Es kann eine 16 GB oder eine 32 GB SD-Karte angeschlossen werden. In der Follow-Me Funktion fokussiert die Kamera ein Objekt, verfolgt es und filmt es in einem gewissen Abstand.

Design
Im Design ist die UPair One sehr an der DJI Phantom 3 angelehnt. Dies ist wahrscheinlich auch gewollt, weil der Quadrocopter funktionstechnisch an die Phantom 3 rankommt und somit als billigeres Konkurrenzprodukt gesehen werden soll. Der Körper besteht aus ABS, ist ordentlich verschraubt und es gibt nur kleine Spaltmaße.

Fazit
Als Einsteigerdrohne ist die UPair One auf jedem Fall zu empfehlen, aber auch für Profipiloten oder Filmemacher ist sie keine schlechte Wahl. Man hat eine sehr gute Kamera mit an Bord, ein sicheres Fluggefühl und wenn doch mal etwas schiefläuft, kann man mit der Return-to-home Funktion sicher am Startpunkt landen.

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