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Viele denken, dass Quadrocopter ganz neu sind und das es die Technik erst seit kurzem gibt. Falsch gedacht die ersten Quadrocopter erhoben sich bereits vor fast 100 Jahren in die Luft. Zugegeben waren die damaligen Quadrocopter nicht einmal ansatzweise so hoch entwickelt wie die heutigen.

Der Pionier in der Quadrocopter Geschichte war der Franzose Étienne Oehmichen. In der Waagerechten wurde der damalige Quadrocopter, mit dem Namen Oehmichen No. 2, mit Hilfe von 8 waagerecht wirkenden Propellern. Die großen Propeller waren elastisch und konnten mit Seilzügen verstellt werden.

Der Oehmichen No. 2 war der wohl bekannteste und erfolgreichste Quadrocopter der damaligen Zeit. Mehr als 1000-mal erhob er sich in die Lüfte und brach mehrere Rekorde. Unter anderem den Rekord des längsten Fluges von 14 Minuten und einem Kilometer Reichweite.

Mit der Erfindung der Taumelscheibe und dem daraus resultierenden Boom von Hubschraubern, wurde es relativ ruhig um die Entwicklung von Quadrocoptern. Es wurden zwar einige Konzepte entwickelt aber zu einem Prototyp kam es lediglich in Deutschland. Der Aerotechnik WGM 21 flog 1969, wurde aber nicht weiter entwickelt.

Einsatz Quadrocopter

In der Personenbeförderung werden Quadrocopter nicht mehr weiterentwickelt, da es bessere und günstigere Varianten gibt.

Die wohl populärsten Quadrocopter, findet man in der Modellbausparte. Hier gibt es hunderte verschiedene Modelle. Es gibt viele gute aber auch viele schlechte Quadrocopter. Man kann mittlerweile schon kleine gute Quadrocopter für unter 50 Euro erwerben. Dank moderner Technik ist das Flugverhalten sehr gut.

Beim Militär werden Quadcopter häufig zu Aufklärungszwecken verwendet. In nur schwer erreichbaren Gebieten, können sie ferngesteuert eingesetzt werden, um potenzielle Gefahren aufzuspüren. Ein Operator steuert die Drohne mit Hilfe von Kameratechnik aus der Ferne und kann das Gebiet erkunden.

Im Erkundungsbereich liegen die stärken von Quadrocoptern. Nicht nur in Gefechtssituationen sondern auch bei der Gefahrenerkennung im humanitären Bereich können Quadrocopter Leben retten. Schwer zugängliche Wege können z.B. nach Unfallopfern abgesucht werden, ohne das Leben der Helfer zu gefährden.

Die modernen Quadrocopter im Hobbybereich können mit Hilfe des Smartphones oder Tablets gesteuert werden. Die bekanntesten Quadrocopter im Hobbybereich sind die DJI Phantom und die Parrot AR Drone 2.0. Beide bieten ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis. Beide lassen sich per App steuern. Die DJI Phantom ist die etwas teurere Variante, aber auch die qualitativ hochwertigere. An beiden lassen sich sogenannte Gimble und Actioncams befestigen. Dadurch sind sehr schöne Aufnahmen aus der Luft möglich.

Antrieb

Beschränken wir uns auf die Quadrocopter im Modellbereich, so werden diese mit Hilfe von Propellern direkt über ein Getriebe mit Gleichstrommotoren betrieben. Energie für die Motoren liefern in den meisten Fällen Lithium Polymer Akkus. Das erstaunliche an Quadrocoptern ist, dass sie trotz geringer Größe eine große Tragkraft besitzen. Nachteil ist, dass die Flugzeit eher gering ist. Die Flugzeit kann aber mit Hilfe von speziellen Tuning Akkus verdoppelt oder verdreifacht werden.

Steuerung von Quadrocoptern

Die Steuerung von Quadrocoptern ist mittlerweile ziemlich einfach, da hochentwickelte Gyro-Systeme für perfektes Flugverhalten sorgen. Durch die Ansteuerung von den einzelnen Rotoren sind schnelle Flugwechsel möglich.

Im Gegensatz zu R/C Hubschraubern, brauchen Quadrocopter zu Steuerung keine weiteren Hilfsmittel wie Taumelscheiben oder Steuerruder. Die Drohne wird lediglich über verschiedene Drehzahlen der Propeller gesteuert.

Die perfekte Konfiguration sieht so aus, dass bei mittleren Drehzahlen der Quadrocopter abhebt. So sind bei schwierigen Flugmanövern noch genügend Energiereserven verfügbar um ihn zu stabilisieren. Es drehen sich immer 2 Propeller gegen und 2 mit dem Uhrzeigersinn. Dies hat Zufolge, dass sich das Drehmoment, was sich auf das Gestell ausübt, komplett neutralisiert wird. Durch diesen Effekt ist das ruhige Flugverhalten des Quadrocopters erst möglich.

Die Steuerung erfolgt entweder über eine Funksteuerung oder per App. Dies ist in der Regel vom Modell abhängig. Um besser vorne und hinten unterscheiden können werden die Quadrocopter meistens mit unterschiedlich farblichen Rotorblättern ausgeliefert. So ist eine bessere Kontrolle möglich.

Stabilität von Quadrocoptern

Heutige Quadrocopter werden mit Hilfe von hoch entwickelten Gyro-Systemen stabilisiert. Mikrocontroller werten die Daten der Gyroskope aus und stabilisieren das Flugobjekt. Windböen werden gut ausgeglichen.

Teure Modelle verfügen zusätzlich zu den Gyrosystemen noch über GPS Systeme und automatische Programme zur Rückkehr des Quadrocopters zum Startpunkt. Auf Knopfdruck kehrt der Quadrocopter zurück an seinen Startplatz.

Neben den Quadrocoptern, gibt es auch noch Tricopter, Hexacopter usw. desto mehr Rotoren, desto größer die Tragkraft.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quadrocopter

Die besten zwei Quadrocopter:

DJI Phantom II VISION+ V3.0 RTF Quadrokopter mit 3-Achs Gimbal und 14 MP Full HD Kamera (Elektronik)


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